Ein waches Bewusstsein wurde mir bereits in die Wiege gelegt.
Vorahnungen, hohe Sensitivität, der Kontakt mit Verstorbenen, das Wissen 
um die wahren Gefühle, der Glaube an die wahre Liebe, die vielen Gespräche mit der geistigen Welt, das Folgen der inneren Führung , prägten schon meine Kindheit. 
Ich war ein Außenseiter, immer schon.

Und immer schon hatte man versucht, mich mundtod zu machen, mich als verkehrt hinzustellen. Der Versuch ist gescheitert. :-) 

Ich habe mich immer wieder auf die Füße gestellt. Und, ich wurde dabei unterstützt. 

Dankbar bin ich für meine Nahtoderlebnisse. Liebevolle, wunderbare Erfahrungen des Sterbens, des Wandelns, einer Geburt gleich. Diese beglückenden Erfahrungen begegneten mir in der Hospizarbeit und begegnen mit im Kontakt mit Verstorbenen. 

Der Tod, nicht Feind, nicht Strafe, sondern Freund, Begleiter, Weg des Friedens, der Heilung, der Erholung und der Erlösung. Die große Seele nimmt sich ihren Raum wieder. Sie wird frei von jeglicher Begrenzung. 

Nicht der Tod ist das Drama, sondern das Siechtum und, die Trauer.

Der Tod kommt immer zum richtigen Zeitpunkt. 

Auch als mein Baby kurz nach der Geburt starb, war mir rasch klar, es musste so sein. Denn sonst würde es leben. Es ist immer so, wie es ist. Mir war klar, es macht keinen Sinn, zu weinen, zu trauern, weil etwas nicht mehr da ist. Ich ließ die Gefühle des Schmerzes aber zu. Der Schmerz wurde sanfter und ich konnte ihn letztendlich freigeben. 

Meine Aufmerksamkeit legte ich in das Jetzt. Ich machte neue Pläne und wurde kurz darauf auch wieder schwanger. Alles war richtig, wie es war. 

Mir wurde auch irgendwann klar, dass ich nicht sterben sollte. Nicht dann und dann und auch noch nicht heute. Es hat etliche Situationen in meinem Leben gegeben, die ich normal nicht überlebt hätte. Aber, es geschahen immer wieder wundersame Wandlungen. Ich bin sehr dankbar. ♥

Das Leben ist äußerst spannend. Was es alles zu entdecken und zu erfahren gibt. Ein großes Hindernis sind definitiv die vielen Emotionen, die auf einen einströmen. Ich sage bewusst einströmen, denn vieles von dem, was wir fühlen, gehört nicht wirklich zu uns. Wir nehmen oft nur Anteil. Als ich das erkannte, wurde es leichter. Ich muss diese fremden Gefühle nicht fühlen. Ich gebe sie ins Außen frei. Außerdem habe ich entschieden, ich möchte mich nicht in unangenehmen Gefühlen und Situationen aufhalten. Ich möchte mich den schönen und freudvollen Dingen zuwenden. Ich weiß, vieles ist nicht schön, vieles ist absolut nicht in Ordnung. Aber... es gibt immer auch Schönes. 

Der Blick auf das Angenehme harmonisiert unser gesamtes System. 

Die Hormone freuen sich, wir blühen auf. Lohnt sich doch, der Blick auf das Schöne, nicht wahr? :-)